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„Financial Literacy" im Brennpunkt

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ wie sie oft in der angelsächsischen Literatur genannt wird, sprich: Grundausbildung breitester Bevölkerungsschichten in Wirtschafts-, Geld- und Finanzfragen, wird seit vielen Jahren analysiert und thematisiert. Seit der Finanzkrise der letzten Jahre ist sie zu einem Thema ersten Ranges geworden. Und zwar nicht nur in der Politik, sondern auch bei Regulatoren, Konsumentenschützern und selbstverständlich bei den Anlegern selbst (ganz zu schweigen von Rechtsgelehrten und Gerichten, die sich mehr und mehr mit Finanz- und Anlagefragen zu beschäftigen haben). Zahlreiche Massnahmen und Initiativen im Bereich Konsumenten- und/oder Anlegerschutz weisen ebenfalls in diese Richtung.

Ausbildungslücken

Natürlich weisen viele der entstandenen Probleme auf Ausbildungslücken hin. Anders als oft vermutet, finden sich diese aber nicht nur im Bereich tieferer Einkommensschichten mit vermeintlich tieferer Schulbildung. Finanzträumereien und Illusionen darüber, wie globale Finanzmärkte oder gar irgendwelche „Exotics“ funktionieren sollten und könnten, sind über alle Einkommens-, Vermögens- und Ausbildungsschichten wohl etwa gleich verteilt.

Aber auch in der Finanzindustrie selbst finden sich solche Wissens- und Ausbildungslücken. Das ist nicht ganz überraschend. Denn an nicht wenigen Orten wurde bei der Ausbildung der Bankkader während Jahren weniger auf eine solide Basisausbildung in Anlage- und Finanzfragen wert gelegt, als vielmehr auf Verkaufskompetenz. Dies hat zu einem nicht zu vernachlässigenden Manko an Grundwissen auch in der Finanzindustrie selbst geführt. Ein Wissen, das aber eigentlich eine notwendige Bedingung für eine vernünftige, kundenzentrierte Anlageberatung darstellt.

Es ist deswegen auch nicht überraschend, dass auf allen Stufen immer wieder auf die wildesten Träumereien und Scharlatanerien hereingefallen wird, bezüglich dessen, was an diesen Märkten möglich sein soll.

Lieber Ausbildung als Regulierung

Wir sind der Meinung, dass dieser Problemstellung aber nicht einfach mit noch mehr Regulierung und/oder Konsumentenschutz zu begegnen ist, sondern eben vor allem durch Ausbildung. Aus dieser Idee ist das Internet Start-Up fintool.ch entstanden. Eine videobasierte Lernplattform auf Basis von Kurzvideos; 3-5 minütige Spots – wir nennen sie „StreetVideos“ -, bei welchen die Zuschauer z.B. über die Präsentation einfacher Grafiken in die wichtigsten Fragen der Finanz- und Anlagetheorie sowie in praktische Themen der Geldanlage und des generellen Umgangs mit Geld und Wirtschaft eingeführt werden.

Anders als bei anderen Lernplattformen arbeitet fintool.ch bewusst mit Kurzvideos. Da auf der anderen Seite der zu behandelnde Stoff ausgesprochen vielfältig aber auch von immenser Breite ist, sind der Anzahl solcher Videos kaum Grenzen gesetzt. Der Stoff wird fintool.ch nicht ausgehen. Nach Erscheinen werden die einzelnen „Street-Videos“ in sogenannten Wissensgefässen „zusammengebunden“. Diese ergeben im Laufe der Zeit eine Art Videothek, innerhalb welcher themenspezifisches Anlage- und Finanzwissen – ähnlich eines Kapitels in einem Buch – aufgearbeitet und dokumentiert ist.

Die regelmässig erscheinenden Videos – geplant sind zwei Produktionen pro Woche - werden auf der einen Seite über die eigene Homepage angeboten und strukturiert. Auf der anderen Seite wird durch einen abonnierten Push-Mail-Service (den „Abonnenten“ werden die neuesten Videos bei Erscheinen automatisch in ihre Mail-Box gelegt) für eine rasche Verbreitung neuer Videos gesorgt. Des Weiteren sollen die Videos beispielsweise über News-Plattformen einem breiten Publikum zur  Verfügung gestellt werden.

fintool.ch soll mit seinen Lehrvideos zunächst einmal „Herrn und Frau Jedermann“ ansprechen. Es versteht sich aber von selbst, dass wir auch eine in Finanz- und Anlagefragen etwas erfahrenere Klientel – beispielsweise aus der Finanzindustrie selbst - haben werden. Aus diesem Grund produzieren wir für etwas komplexere Fragestellungen sogenannte „Tech-Videos“. In diesen werden spezifische Themen für ein finanzaffines Publikum vertieft dargestellt und in ihren technischen Verfeinerungen präsentiert. Diese finden sich dann in speziellen Gefässen auf der Homepage.

Registrieren Sie sich auf www.fintool.ch und folgen sie uns auf Twitter. Selbstverständlich freuen wir uns auch über jeden Kommentar und/oder Verbesserungsvorschlag.

 

 

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