Über uns

 Erwin W. Heri, Prof. Dr.: Erwin W. Heri ist ein „Hybrid“ in der internationalen Finanzmarktszenerie. Ausgebildet (Studium, Doktorat, Habilitation) in Bern, Basel, Ann Arbor und Stanford, war er zunächst als Dozent und später Professor für Nationalökonomie und Angewandte Statistik an der Universität Basel tätig, bevor er sich der Banken- und Finanzpraxis zuwandte.

In seiner praktischen Tätigkeit als Anlagemanager verantwortete er weit über CHF 100 Mrd. Zunächst als Führungsverantwortlicher des gesamten Research, sowie des Anlage- und Fondsgeschäftes der früheren Bankvereingruppe (heute UBS), dann als Finanz- und Anlagevorstand der Winterthur Versicherungsgruppe, als Vorsitzender der Anlagekommission der Pensionskasse des Bundes (Publica) und schliesslich als Generaldirektor und Chief Investment Officer von Credit Suisse Financial Services. Von 2003 bis 2013 leitete Prof. Heri als Chairman eine an der Börse kotierte internationale Bankengruppe in Zürich (Valartis Bank).

Im Augenblick beschäftigt er sich mit der Entwicklung eines Internetportals für Finanzkompetenz (www.fintool.ch). Daneben betreut er eine Reihe von Mandaten im Anlage- und Finanzbereich und leitet unter anderem ein britisches Family Office in der Schweiz.

Während seiner ganzen Zeit in der Finanz- und Anlagepraxis behielt er seinen Status als Professor der Universität Basel bei, hielt dort seine Vorlesungen und betreute seine Doktoranden. Er betreute Forschungsseminarien und publizierte. Die Forschungsgebiete befanden sich immer im Bereich der praktischen Anwendungsmöglichkeiten der theoretischen Finanzmarktforschung, und ein wesentliches Anliegen war die „Übersetzung“ der Finanzsprache und der Finanzprodukte für „den Mann auf der Strasse“. So entstanden neben wissenschaftlichen Arbeiten auch eine Reihe populärwissenschaftlicher Abhandlungen, von denen sich die „Acht Gebote der Geldanlage“ aus dem Jahre 1999 zu einem Bestseller entwickelten.

Tätigkeiten im wissenschaftlichen Bereich beinhalten die Vorlesungstätigkeit an der Universität Basel sowie am Swiss Finance Institute in Zürich, die Doktorandenbetreuung sowie Publikationen und Vorträge.

 

Peter Mathis arbeitete nach Abschluss seines Studiums an der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschule (HWV) Luzern bei der Schweiz. Bankgesellschaft in Basel, New York und Zürich. Dabei erhielt er Einblick als Anlageberater ins Private Banking, den Wertpapierhandel  und auch in die Anlagestiftung der SBG für Personalvorsorge.  Nach dem Wechsel zur  Bank Leu AG, Zürich blieb Peter Mathis dem Institutionellen Geschäft treu, er war in der Anfangsphase für den Aufbau und die Leitung der Vermögensverwaltung und später auch für das Anlagefondsgeschäft der Bank verantwortlich. Ende der 80er Jahre wechselte er zur BSI Banca della Svizzera Italiana als Leiter der Vermögensverwaltung Zürich und Mitglied des Anlageausschusses der Bank in Lugano. Von 1991 bis 2001 war er in verschiedenen Funktionen für die Winterthur Versicherungen tätig. Als Leiter der Winterthur Financial Services leitete er die Anlagestiftung Winterthur (Awi), betreute institutionelle Mandate und baute mit den WinGlobal Funds die Anlagefondspalette  aus Luxembourg auf. Als Managing Director leitete Peter Mathis die Abteilung Finanzdienstleistungen & Controlling, war Mitglied im Anlageausschuss und Risk Management Committee. Nach dem Zusammenschluss mit der Credit Suisse wechselte er zur Armada Investment Group, dem Family Office von Daniel Aegerter, Zürich. Als Chief Investment Officer half er die Organisation aufzubauen und eine diversifizierte Anlagestrategie umzusetzen.  Ab  2008 arbeitete er Teilzeit als Senior Advisor für das Family Office in der Schweiz und Liechtenstein. Seit Mitte 2012 betreut Peter Mathis Vermögensverwaltungsmandate als Portfolio Manager der Santro Invest AG, Pfäffikon.  Zusätzlich ist er Verwaltungsrat der Alegra Capital AG und Stiftungsrat der Stiftung andante, Winterthur.

 

 Stefan Holzer, Dr.rer.pol.: Stefan Holzer studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Basel. Nach dem Abschluss als lic.rer.pol. promovierte er zum Dr.rer.pol. am Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum der Universität Basel - Promotionsthema: „Das Theorem der Kaufkraftparität – eine empirische Betrachtung unter dem Aspekt neuerer Verfahren der Zeitreihenanalyse“. Während seiner Dissertation arbeitete Stefan Holzer als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Volkswirtschaftlichen Abteilung des damaligen Schweizerischen Bankvereins (heute UBS), wo er u.a. für die quantitative bzw. modellbasierte Prognose von Zinsen und Wechselkursen verantwortlich war. Von 1994 bis 1999 war er Partner der BZ Gruppe Holding AG und als stellvertretender Geschäftsführer des BZ Trust tätig. Seine Arbeiten innerhalb der BZ Gruppe konzentrierten sich auf die Analyse und Bewertung grosser und mittlerer Unternehmen. Damit eng verbunden waren diverse Tätigkeiten in den Bereichen Marketing und Medien.

Von 2003 bis 2012 war Stefan Holzer in der  Bankengruppe Valartis tätig. Zuerst im Rahmen eines aktiven Verwaltungsratsmandates und später als CEO der Valartis Bank AG und stellvertrender CEO der Valartis Gruppe. Dort leitete er verschiedene Gremien, so war er Vize-Präsident und Chairman des Audit Komitees der Valartis Group AG, einer an der Schweizer Börse kotierten Finanzgruppe oder Mitglied des Verwaltungsrates der Valartis Bonus Card AG (2006-2011). Des Weiteren war er von 2006 bis 2008 Mitglied des Verwaltungsrates der Burkhalter Holding AG.

 

Herbert Näf hat einen Abschluss in Wirtschaft von der Handels- und Management Schule Aarau. Er ist Certified European Financial Analyst (CEFA)  und Mitglied der  Swiss Financial Analysts Association SFAA.
Nach Abschluss seines Studiums absolvierte er bei der Bank Leu AG in Zürich und New York einen Lehrgang für Anlageberatung. Anschliessend betreute er institutionelle Vermögensverwaltungsmandate und war Senior Investment Professional. Nach seinem Wechsel zur Schweizerischen Kreditanstalt im Jahre 1989 verantwortete er das Vermögensverwaltungsgeschäft für Schweizer Pensionskassen im Bereich Multi Asset Class Mandate. In dieser Zeit war er Mitglied in einer Arbeitsgruppe der Schweizerischen Bankiervereinigung zur Festlegung der Swiss Performance Presentation Standards (SPPS).

1995 wechselte er zur Winterthur Versicherung und übernahm die Leitung der Winterthur Financial Services AG, welche Vermögensverwaltungsmandate von institutionellen Kunden betreute. Als Stiftungsrat der Anlagestiftung Winterthur AWi  leitete er die Lancierung einer weltumspannenden indexierten Aktien-Anlagefondpalette. Damit  gehörte die AWi in der Schweiz zu den ersten Anbietern von passiven Anlageprodukten. Im Weiteren war er verantwortlich für die in Luxembourg domizilierten WinGlobal Funds.

Von 2001 bis 2015 war Herbert Näf bei der Credit Suisse in Zürich tätig. Er war Mitglied im Executive Board des Investment Management. Als Managing Director hatte er verschiedene Führungspositionen und leitete die Departemente Premium Mandates, Global Fixed Income und Currencies, Collective Strategy Mandates und Engineering & Process Management. Er verwaltete Vermögen von über CHF 60 Mrd. und legte erfolgreich verschiedene neue Anlagefonds auf.

 

Gérard Fischer, Dr. rer. pol.: Gérard Fischer: Nach dem wirtschaftswissenschaftlichen Studium an der Universität Basel begann er 1985 im «Quantitativen Investment Research» des Schweizerischen Bankverein (heute «UBS») in der Finanzanalyse und Anlageberatung. Nach dem Wechsel 1989 zur Bank Vontobel ins Private Banking für das Produktmanagement, übernahm er kurz darauf den Aufbau des Fondsgeschäftes. Nach der erfolgreichen Etablierung des Fondsvertriebes in der Schweiz und im Ausland und einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit einer der grössten Retailbanken in der Schweiz, war er als Delegierter des Verwaltungsrates der Vontobel Fondsleitung und als Mitglied der Geschäftsleitung der Vontobel Asset Management AG tätig. Nach 10 Jahren wechselte er als CEO Schweiz und Mitglied des European Executive Managements zu Zurich Scudder Investment, die 2001 an die Deutsche Bank verkauft wurden. Nach der erfolgreichen Integration war er dort als CEO für die Deutsche Asset Management und DWS Investment Schweiz verantwortlich.
 
2003 wechselte er als CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung zur Swisscanto Holding AG mit Standorten in Zürich, Bern, Basel, Lausanne, Luxemburg, London und Frankfurt. Die Swisscanto Gruppe gehörte zu den führenden Anbietern in der Schweiz von Anlagefonds für institutionelle und private Anleger, von Anlage- und Sammelstiftungen, Pensionskassenberatung und -verwaltung und Fondshandelsplattform. Nach dem Verkauf der Swisscanto Holding AG an die Zürcher Kantonalbank startete er 2015 seine eigene Beratungsfirma.
 
Während mehr als 12 Jahren war er im Vorstand der Swiss Funds and Asset Management Association (SFAMA) als Präsident bzw. Vizepräsident, wo er sich intensiv mit Fragen der Aufsicht und Regulierung befasste.
Heute berät er als Inhaber der Fischer Horizon AG Firmen, Stiftungen, Verbände und (institutionelle) Anleger im Bereich Vorsorge, Asset Management, Kollektive Anlagen, Regulierung und Anlagestrategien und unterstützt Start-Ups im Fintech Bereich.
 

Iwan Brot absolvierte eine kaufmännische Banklehre und war mehr als 10 Jahre in der CS Group tätig. Dabei war er in verschiedenen Regionen und Funktionen tätig, am Schluss als Investment Spezialist. Während dieser Zeit bildete er sich zum eidg. dipl. Finanzplanungs-Experten und zum Bankfachmann mit eidg. FA aus. Danach folgte noch eine Fach-Ausbildung in Mathematik, Statistik und Finance sowie eine didaktische Ausbildung (eidg. dipl. Lehrkraft).
Im 2002 wechselte er zu einer eigenständigen Raiffeisenbank und verantwortete zuerst den Aufbau des Wertschriftengeschäfts. Mit der Ernennung zum Bankleiter trug er die Gesamtverantwortung für die Bank.
Im 2007 gründete er seine Einzelfirma Geldexperte Iwan Brot. Diese ist auf die strategische Finanzplanung für Privatpersonen spezialisiert. Im Rahmen dieser Tätigkeit werden auch Steuererklärungen erstellt und Steuerstrategien entwickelt.

Seit 2001 ist er als Dozent an diversen Ausbildungsinstitutionen tätig. Dabei unterrichtet er in Geldthemen wie Pensionsplanung, Geldanlagen, Vorsorge, Steuern und Finanzierungen.
Seit 2011 ist er Stiftungsratsmitglied der Personalvorsorgestiftung der Kalaidos Bildungsgruppe Schweiz.

In seiner Freizeit hält er sich am liebsten in der Bündner Bergwelt auf und erkundet die wunderbare Berglandschaft mit Bike oder zu Fuss.
 

Pierre Rappazzo ist Internet-Pioniere der ersten Stunde. Er gründete 1997 das Start-up Unternehmen Buytheway.ch, das Lebensmittel (Migros- und Markenartikel) im Internet vertrieb. Mit dem Erfolg kamen die Anfragen der Mitbewerber, und so verkaufte er den Shop an Coop. Dort leitete er die Organisationseinheit E-Commerce und baute die E-Commerce Plattform von Coop auf. Er initiierte die Coop E-Business-Strategie und war bei dessen Definition und Umsetzung massgeblich beteiligt. Seit 2003 betreut er mit seiner Firma Rappazzo E-Business GmbH verschiedene Firmen im Bereich Internetauftritte für KMU, E-Commerce, E-Marketing und webbasierter Produktentwicklung.  Als Betriebsökonom FH mit über 25 Jahren Berufserfahrung in IT, Marketing und Organisation und 18 Jahren Internet Erfahrung, bietet er einen reichen Fundus an Erfahrungen mit Erfolgsnachweis.
«Fintool ist für mich ein sehr spannendes Projekt mit grossem Zukunftspotential. Ich freue mich sehr auch hier mit den Pionieren dabei zu sein!»

 

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