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AV2020 - So nicht!

Kommentare

Junge wehrt euch! Bekennt euch zur Reform! - Wer die Reform der 2. Säule bekämpft ist a) bereits im Endspurt zur Pensionierung und profitiert von der systemwidrigen Umverteilung oder hat b) die Vorlage einfach nicht verstanden. Richtig ist, dass die Lösung der AHV unbefriedigend ist. Doch immerhin: Mit der Erhöhung des Rentenalters der Frauen und der Flexibilisierung gehen wir in die richtige Richtung. Nach dieser Reform beginnt die nächste. Das ist allen Beteiligten klar. Die Ablehnung bedeutet allerdings ein Zurück auf Feld Null. Mit Milliarden-Einbussen – für die Jungen.

Ich schätze FINTOOL, aber hier haben Sie offenbar den Plan von Bundesrat und Parlamentsmehrheit nicht verstanden oder Sie vertreten - ohne es zu deklarieren - einseitig die Interessen der Banken und Versicherungen.
AV2020 ist eine Notoperation zur kurzfristigen Stabilisierung des 3-Säulen-Systems (bekanntlich sind in den letzten 20 Jahren alle Vorhaben gescheitert). Wer dazu Nein sagt, nimmt in Kauf, AHV und BV an die Wand zu fahren und die verfassungsmässige Existenzsicherung im Alter zu untergraben. Damit wäre die Bahn frei für den Leistungsabbau und die Produkte der 3. Säule.
AV2020 schafft einen ausreichenden Zeitraum, ab sofort grundsätzlich über die Altersvorsorge zu debattieren, nämlich über Fragen wie Leistungsziele, Gewichtung der drei Säulen (z.B. ob sich eine BV ohne 3. Beitragszahler noch rechtfertigt), Flexibilisierung Rentenalter und ergänzende Finanzierungsquellen für die AHV (wie Robotersteuer und Kapitalgewinnsteuer).

Als regelmässiger Konsument unserer Videos wissen Sie, dass wir nicht ganz faktenfrei argumentieren. Immerhin haben wir im Vorfeld schon einiges an AV-Material ausgestrahlt. Ich denke auch, dass wir durchaus den BR Vorschlag verstanden haben. Vielleicht sogar die eine oder andere "Hidden Agenda", die dort eingepackt ist. Im übrigen reitet nicht jeder auf der Bankenschiene, der die Eigenverantwortung und Eigeninitiative der Bevölkerung höher gewichtet als irgendwelche vermeintlich warmgemachten Betten, die uns Mütterchen Staat ermöglichen möchte. 

Wir gehören einfach nicht zu den Leuten, die sich damit zufrieden geben "einfach einmal etwas zu tun, damit etwas getan ist", wenn man genau weiss - und Sie  bestätigen dies ja selbst -, dass die Lösung unbefriedigend ist und die effektiven Probleme nicht angeht. Als Unternehmer sind wir nicht einfach für das "politisch gerade noch Machbare", sondern für das aus unserer Sicht "Richtige". Wobei wir durchaus akzeptieren, dass dies nicht für alle das Gleiche ist. Den Politikern würden wir aber auch gerne mitgeben, dass man bitte "das Volk" nicht unterschätzen sollte. Diesbezüglich gefallen  uns die Gedanken von Frau Professor Bütler in der NZZSo.

Ist nicht nur ein Problem der Jungen sondern auch der heutigen Pensionierten. Ausgerechnet "Links, incl. CVP"
- kreiert eine zwei-Klassen Gesellschaft
- zerstört das 3-Säulen Prinzip
- hält an der Verheiratetenstrafe fest
dies nur darum wie Frau Humbel sagt eine Reduktion der Leistung ist dem Volk nicht "verkaufbar". Milchbüechli: 100KCHF mussten bis dato für ca 18 Jahre reichen und neu für ca 20 Jahre - man rechne!
- hoffe dass das was die Politiker immer nach einer Abstimmung sagen: "der Bürger ist mündig genug..." dann wieder mal stimmt.

Leider kaum Fakten, dafür aber viel Polemik.
Wohl das schwächste Video welches von Fintool jemals ins Netz gestellt wurde.

Wir wissen nicht genau, wie intensiv Sie die Fintool-Videos verfolgen. Vielleicht ist es Ihnen nicht aufgefallen, dass wir in der Tat nicht ganz faktenfrei argumentieren, haben wir doch schon eine ganze Reihe von AV-Videos ausgestrahlt. Im übrigen betrachten wir nicht nur die AHV 2020, sondern die AV2020. Innerhalb der 2. Säule gibt es gute Ansätze, hingegen der Rentenausbau der 1. Säule scheint uns unverantwortlich. 

Bin absolut nicht der Meinung dass es in die richtige Richtung geht in der 2. Säule.
Die unterschiedlichen, altersabhängigen Beiträge sind ein Unsinn. Dies ist mit ein Grund, dass ältere Arbeitnehmer zunehmend Probleme habe ihre Stelle zu behalten resp. eine Stelle zu finden da die Lohnnebenkosten mit zunehmendem Alter ansteigen.
Ich sehe nicht ein warum man in den jungen Jahren tiefere Beiträge hat.

Typische Bankensichtweise! Ich finde die AV2020 geht in die richtige Richtung!
Die AHV sollte aufgewertet werden. Sie ist wesentlich effektiver und schlanker als die 2. Säule.
Leider ist die 2. und 3. Säule immer mehr zu einem aufgeblähten Wirtschaftszweig und zu einem Steuerverhinderung - Werkzeug geworden!

Das mag Ihre Meinung sein. Wir sehen das völlig anders. Im übrigen - ich wiederhole mich -, reitet nicht jeder notwendigerweise auf der Bankenschiene, der Eigenverantwortung und Eigeninitiative höher gewichtet als irgendwelche vermeintlich warmgemachten Betten, die uns Mütterchen Staat zur Verfügung stellen möchte. Hierzu auch der beiliegende Artikel - in case of interest.

Dass der vorgeschlagene Weg für die Sicherung der Altersvorsorge nicht das Ei des Kolumbus ist, ist wohl unbestritten. Die Tatsache, dass schon mehrere Versuche nach langer Arbeit zu keiner Patentlösung geführt haben, zeigt das Grundproblem: wir können die Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung zu wenig gut vorhersagen, um eine langfristig nachhaltige AV planen zu können.

Ich würde ein dynamisches System vorschlagen das sich jährlich der Entwicklung anpassen lässt, für alle Renten, also auch für die bestehenden. Die Datengrundlage dazu müsste eigentlich vorhanden sein, die Daten müssten zwar noch zusammengefasst und das dynamische Modell entwickelt werden. Mir den heute verfügbaren Informatiksystemen wäre so etwas machbar. In der Technik nennt man das ein geregeltes System. Und die Gesellschaft ist als System mit Menschen als Systemkomponten auch regelbar.

Bei der Auslegung des Systems wäre darauf zu achten, dass die effizienteste Lösung gewählt wird, das heisst bestmögliche Leistung bei gegebenen Ressourcen. Welche Säule auch immer wieviel zur gesamten AV beiträgt, bezahlt werden muss die AV auf jeden Fall. Es macht nur Sinn, die Säulen augrund des Effizienz zu vergleichen.

Ob die AV insgesamt 'finanzierbar' ist, ist meiner Meinung nach keine Frage: sie ist es, wenn wir es richtig anpacken. Wir müssen uns bewusst sein, dass aufgrund der Bevölkerungs-entwicklung in der Schweiz und der weltweiten gesellschaftlichen Entwicklung die Bäume in der reichen Welt nicht in den Himmel wachsen und dass es sowohl in der Schweiz wie in allen anderen Regionen der Welt nur darauf ankommt, dass die vorhandenen Mittel sinnvoll eingesetzt werden. Am Besten mit möglichst wenig sozialen Massnahmen; aber das derzeit herrschende Wirtschaftsmodell kommt leider nicht ohne Korrekturen aus.

Schade, das Ihnen das Video so in die Hosen ging.
Sie sagen ja selbst, dass noch nicht alle Fakten im Video beleuchtet wurden, und geben trotzdem schon die Nein-Parole raus.
Ich bedaure das sehr. War es doch bis anhin die Stärke von Fintool Finanzwissen zu vermitteln und die Schlussfolgerungen dem Zuschauer zu überlassen.
Natürlich darf man der Meinung sein, dass die Reform nichts taugt. Aber ob weitere 20 Jahre Stillstand besser sind, wage ich zu bezweifeln.

In die Hosen? Das sehen wir gar nicht so. Und wenn man 20 Jahre an der heutigen Lösung gebastelt hat und jetzt vor lauter Angst einfach gut findet, was man kriegt, dann entspricht dies einfach nicht unserem Naturell. Im übrigen ist ein relevanter Teil von Fintool darauf angelegt, durch Vermittlung von Basiswissen Eigeninitiative zu fördern.

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Gnadenlose Verluste

Hallo Fintool,
ich schätze Ihre Wissensvideos sehr. Mit der Aussage, dass man mit Aktien mehr als 50% der Zeit Verluste aussitzen muss, wurde allerdings ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen. Derjenige, der mit seinem Aktienkorb schon lange in der Gewinnzone ist, verdaut auch große Schwankungen ohne in die Verlustzone abzurutschen.
Viele Grüße
Frank Hofmann

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Natürlich bezieht sich die Aussage auf die Erfahrungen aus der Grafik - sprich: im Durchschnitt der letzten 90 Jahre. Bedenken Sie aber bitte, dass die Grafik immerhin eine Total Return Strategie abbildet. Das heisst, in dem Sinne noch einen positiven Bias hat, der wahrscheinlich nicht für alle Anleger gilt. Aber ohne Zweifel: Das Timing des Einstieges (oder der Einstiege) in den Aktienmarkt spielt eine wichtige Rolle. Fintool-Team.

Ich würde mich sehr für ein Video zum Thema Honorarberatung interessieren. Ich arbeite selbst in diesem Fach und ein Erklärvideo in Ihrer erprobten Professionalität wäre hilfreich.

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Vollgeldinitiative

Sehr geehrte Fintooler
Ich würde mich über einen Beitrag zur Vollgeldinitiative freuen. Was ist die VGI, wie soll sie wirken, was sind mögliche Konsequenzen und Gefahren?
Vielen Dank

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Börse und Firmengewinne

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Es gibt schon gewisse Analogien zwischen Börse und Kasino. Für den Einzelnen können beide Glück oder Katastrophe bedeuten. Für die Gesamtheit sowohl der Spieler als auch der Anleger gelten Gestzmässigkeiten: das Kasino zahlt einen bestimmten Teil der Einsätze, nach Abzug der Betriebskosten und des Gewinns des Kasino, aus. Bei der Börse ist der Ertrag der Anleger nicht systematisch fix, aber auch hier wird der Ertrag durch Kosten geschmälert.

Herr Heri hat auf lange Frist natürlich Recht.
Die Gewinne pro Aktie (Neudeutsch: EPS/earnings per share) bestimmten schon immer die Langfristperformance der Aktienkurse. Viele Anleger wissen das nicht oder werden von den allzumenschlichen Eigenschaften, z. B. Gier oder Disziplinlosigkeit auf Abwege geführt. Die Anlagestrategen der Banken ("CIO") sollten dies auch wissen, doch verspritzen sie oft Banalitäten zur Unterhaltung der Massen.
Ich danke Herrn Heri für seine klare Ansage. Sein Wort in Gottes Ohr!

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Gnadenlose Verluste

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Als Ingenieur mit umfangreichen Mathematik-Kenntnissen müssten mir diese Mechanismen eigentlich im Blut liegen.
Die Psychologie spielt bei mir aber auch mit langer Anleger-Erfahrung oft nicht mit. Hoffentlich hilft mir Ihr Beitrag mit der Grafik hier in Zukunft auf die Sprünge.

Dass die Zeit Wunden heilen kann, gilt auch an der Börse. Im groben Raster mögen die erforderlichen 100 Prozent Gewinn, die einen Verlust von 50 Prozent ausgleichen, als hohe Hürde erscheinen. Die Vielzahl der Kursbewegungen verfeinert jedoch das Raster. Das zeigt eine Modellrechnung: Wenn ein Börsenkurs jeden Tag 0.7 Prozent verliert, hat er sich nach 100 Tagen halbiert. Beträgt der Tagesgewinn in den folgenden 100 Tagen nur marginal mehr als 0.7 Prozent, nämlich 0.705 Prozent, ist der Verlust vollständig aufgeholt. Die Zeit entschärft die Asymmetrie, aber nicht immer die menschliche Unzulänglichkeit. Wer als Unternehmen oder Volkswirtschaft in die Krise schlittert, findet oft langsamer zur Normalität zurück. Ihre erfrischenden Videos tragen zur Aufklärung bei.

Herzlichen Dank, eine unglaublich schöne Analogie, die einmal mehr aufzeigt, wie wenig wir mit Intuition anfangen können, wenn es um Prozentzahlen und um Exponentialfunktionen geht.

 

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Ich hasse Verluste

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Gratulation! Wahrscheinlich einer der wichtigsten "Ertrags-Vernichtungs-Faktoren" so einfach und einleuchtend erklärt!

Zum Thema der Risikoeinschätzung ist das Buch 'schnelles Denken langsames Denken' von Prof. Kahneman eine Offenbarung unseres Selbstichs!

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Rohstoffe?

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Vielen Dank für den informativen Beitrag, dem ich grundsätzlich sehr zustimme.
Nun aber zu meiner Frage:
Wie bewerten Sie die Eignung von Rohstoffbeimischungen in Anlagekonzepten wie dem ARERO-Fonds des Mannheimer Professors Weber. Sein Team hat sehr aufwendig recherchiert und ist auch heute noch der Meinung, dass eine Rohstoffbeimischung eine positive Wirkung auf ein Welt-Portfolio hat. Die Ergebnisse in den letzten Jahren sind ok, aber nicht berauschend.

Wir wollen nicht abstreiten, dass Rohstoffe gelegentlich interessante Diversifikationsmöglichkeiten geschaffen haben. Es besteht auch kein Zweifel, dass sie z.B. in den Jahren 2004 bis 2007 einen grossen Ertagsbeitrag in einem diversifizierten Portfolio geleistet haben (schauen Sie sich einmal unser Video zu den Performance-Periodentabellen an, welches ich Ihnen hier beilege). Unser Ansatz ist ein wenig ein anderer. Wir sagen, dass wir grundsätzlich skeptisch sind Anlagen gegenüber, für welche wir keine intrinsischen Werte identifizieren können. Andere sehen das etwas anders und konzentrieren sich einfach auf möglichst grosse Diversifikation in alle möglichen Anlagewerte. Fair enough. Das sind einfach unterschiedliche Ansätze. Und Sie sagen ja selbst: die Ergebnisse sind ok, nicht berauschend. Aber immerhin ok und dies wahrscheinlich dank der breiten Diversifikation. Im übrigen möchten wir uns bedanken, dass Sie Ihre Frage von Youtube aufs FORUM gebracht haben. Wir sind aus Kapazitätsgründen schlicht und ergreifend nicht im Stande die Kommentare auf allen möglichen Sozialen Medien zu bedienen. Fintool-Team

 

Das wäre doch einmal ein schönes Beispiel für die moderne Portfoliotheorie: Wie entwickeln sich die Renditen und Volatilitäten, wenn man Aktien und Rohstoffe mixt (von 0% Rohstoffe bis 100% Rohstoffe)? Haben Sie da ein Chart?

Gute Idee. Warum nicht. Gäbe sicher einen netten Chart. Im Moment sind wir gerade etwas "überladen". Dürfen wir Ihnen die Daten schicken? Beste Grüsse, Fintool-Team

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Sicherung AHV Rente

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Guten Morgen

sehr interessant und wünschenswert - aber eben wünschenswert. Bei den heutigen Zins undenkbar

Die Annahmen für die Rendite-Berechnungen (nicht nur in diesem Beitrag und nicht nur bei Fintool) scheinen mir fast immer unrealistisch hoch.
In der Vergangenheit (worauf die heutigen Annahmen für die Zukunft beruhen) hatten wir über Jahrzehnte hohe Inflationsraten. Die Kosten für die Anlage gehen oft vergessen und auch die steuerliche Belastung wird wohl nicht berücksichtigt sein.
Die Vereinfachungen sind verständlich, weil es auch mit viel Aufwand nicht möglich ist, genaue Voraussagen zu machen.
Ich persönlich würde die realen Renditen vielleicht halb so hoch ansetzen, wie ohne Berücksichtigung aller genannten Einflüsse.

Verehrte Frau Müller, die AHV-Rente von heute jährlich CHF 28'200 wird in 65 Jahren höher liegen (ausser sie wird infolge von Nullinflation und keinen Lohnanpassungen nie mehr erhöht). Folglich muss für die Modellberechnung diese heutige AHV-Rente hochgerechnet werden. Das haben wir mit Laufzeiten von 65 und 90 Jahren mit einer Erhöhung von jährlich 1% berücksichtigt und als Resultat den (aufgerundeten) Durchschnitt mit CHF 62'000 eingesetzt. Bitte entschuldigen Sie, wenn das nicht klar herübergekommen ist.

 

Interessante Idee! Ein Problem gibt es allerdings: da die Börse stark schwanken kann, kann es sein, dass das Alterskapital mit 65 sehr unterschiedlich ausfällt, man kann Pech oder Glück haben.
Eine Kombination aus Anfangskapital voll in Aktien und dem heutigen System scheint mir optimal. Die Renditen im Video scheinen mir etwas gar zu optimistisch und mit einer halben Million Alterskapital kommt man heute nicht weit.

Ganz nach meinem Gusto, gibt es doch noch die Option, dass bereits den Sekundarschülern Finanzwissen für nachhaltige Anlagekonzepte und die Anwendung der fünf wichtigsten Instrumente des Handels, aber auch der Verlustsicherung beigebracht werden könnte.

Ich frage mich, ob in diesem Video bewusst darauf verzichtet wurde, ab Beginn des Erwerbseinkommens z.B. denselben Sparbetrag einzusetzen, wie heute die AHV Abzüge ausmachen. Da reicht das Geld locker bis über das Alter 100 hinaus.
A propos Nullzinspolitik: Wenn man sich mal von dieser Hirnwäsche verabschiedet und nachhaltige und Wachstumsaktien sucht, findet man z.B. Titel wie NYSE:CIM oder NYSE:PHK oder Schwergewichte wie Nestlé; oder rentable Werte aus dem Nahrungs- und Gesundheitsbereich.

Ein praktiziertes Beispiel kann auf http://www.vorsorge.us verfolgt werden, wo im Jahr 2011 mit knapp $1000 begonnen wurde. Wer dazu permanent spart, wie bei der AHV und PK gefordert, wird noch mehr staunen, als dies schon in diesem Video geschieht... mal von den Ungläubigen und die, welche immer noch an die manipulierte 0% Zinsdoktrin glauben.

Wir wollen von nichts ablenken und auch nicht verwirren. Die Gesellschaft muss sich aber halt schon Gedanken über die Finanzierung solcher Systeme machen. Im übrigen ist es ja nicht unbedingt gerecht (sozial, sprich: gesellschaftlich verträglich) wenn eine Gruppe der Gesellschaft die Möglichkeit hat, sich auf Kosten anderer Gruppen (die im Zweifelsfall noch nicht einmal abstimmen können)  (zu?) gut gehen zu lassen. 

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Raucher oder Millionär

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Herzlichen Dank Herr Heri

habe dieses Video bereits meinen Kindern (22- und 25-jährig), die Rauchen und nun voller Stolz ein Fondsparkonto eingerichtet haben, weitergeleitet. Zum Ansporn, versteht sich

Endlich mal ein Video, das Augenzwinkern und Inhalt sehr gut mischt.
Kein dürrer Bankkommentar wie tausend andere, und erst noch leihtverständlich

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Aktien 2016

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